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Datenschutz in der Werbung

datenschutzrelevante Hinweise, die in der Werbung zu beachten sind

Anwendungshinweise Datenverwendung zu Werbezwecken

 

Durch den Düsseldorfer Kreis, dem Gremium der Datenschutzaufsichtsbehörden, wurde die Anwendung der gesetzlichen Vorschriften zu Datennutzung zu Werbezwecken konkretisiert. Die Anwendungshinweise legen § 28 Abs.3 BDSG für verschiedene Szenarien aus und bieten Antworten für verschiedene Anwendungsfälle. Zu den Aussagen der Aufsichtsbehörden gehören u.a. folgende Fälle:

_ Begrenzte Gültigkeit von Einwilligungen: Nicht genutzte Einwilligungen mit denen die Verarbeitung zu Werbezwecken erlaubt wird, verfallen; hier ist ein Zeitrahmen von 17 Monaten festgelegt.
_ Enfällt der Grund der Datenspeicherung von Daten, die als Listendaten für Werbezwecke verwendet werden dürfen, entfällt auch die Befugnis, die Daten für diese Werbezwecke weiter zu verwenden.
_ Emailadressen von Bestandskunden dürfen verwendet werden, wenn die Voraussetzungen von § 7 Abs.3 UWG vorliegen.
_ Die Verwendung von Telefonnummern von Verbrauchern ist nur mit ausdrücklicher Einwilligung zulässig.
_ Widersprüche gegen die Verwendung zu Werbezwecken sind sofort zu verarbeiten; wenn Werbeaktionen allerdings schon angelaufen sind, ist die Verarbeitung für die angelaufene Aktion noch zulässig; der Betroffene ist direkt darauf hinzuweisen.
_ Kontaktdaten, die auf Empfehlung von Kunden (Freundschaftswerbung) überlassen werden, dürfen nicht zu Werbezwecken verwendet werden, außer bei Einwilligung der Betroffenen.
_ Einwilligungen, die mündlich, telefonisch oder schlüssig gegeben wurden, können statt in schriftlicher Form auch per E-Mail bestätigt werden.
Die vollständigen Anwendungshinweise finden Sie hier